{"id":131,"date":"2015-02-16T10:40:14","date_gmt":"2015-02-16T10:40:14","guid":{"rendered":"http:\/\/rainer-rubbert.de\/wordpress\/?page_id=131"},"modified":"2015-03-04T21:08:56","modified_gmt":"2015-03-04T21:08:56","slug":"presse","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/rainer-rubbert.de\/wordpress\/archiv\/presse\/","title":{"rendered":"Presse"},"content":{"rendered":"<p>\u201eUngemein beeindruckend dagegen waren die <strong>Suburban Chants<\/strong>\u00a0von Rainer Rubbert. Obwohl mit allen Wassern der Kunstmusik gewaschen, hat die Musik eine eigent\u00fcmliche street credibility, sie ist cool, gleichsam &#8222;dreckig&#8220;, ohne jemals in irgendeinen popul\u00e4ren Ton zu fallen. Ausdruck entsteht hier durch die Umschreibung von Ausdruck, durch ihren negativen Abdruck. Diese Musik erzeugt einen Raum, in dem sehr unterschiedliches sich ereignen kann, vom schr\u00e4gen Vogelruf, den die Klarinette in den Hallraum des Klaviers bl\u00e4st, \u00fcber strikt motivisch gef\u00fcgte Partien bis hin zur d\u00fcsteren Walzer-Anspielung, die schon wieder verfliegt, kaum dass man sie erkannt hat. So luftig das gef\u00fcgt ist, so wundersam schl\u00fcssig ist es am Ende. Rubberts Musik steht skeptisch zwischen den g\u00e4ngigen Extremen des Konstruktiven und des Klanglich-Expressiven &#8211; und findet dort etwas in neuer Musik Seltenes:<br \/>\nSpannung.\u201c<\/p>\n<p><em>(Peter Uehling in: Berliner Zeitung vom 24.11.2007)<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8222;In einer Zeit, in der sich mehr und mehr eine neue Art Akademismus unter den jungen Komponisten durchzusetzen scheint, ist es erfreulich einem Komponisten zu begegnen, der in seiner Arbeit eine erfrischende Originalit\u00e4t zustande bringt, die auf eine erfolgreiche Zukunft schlie\u00dfen l\u00e4\u00dft. Rainer Rubbert zieht der Konstruktion eine Idee der Dramaturgie vor.<br \/>\nEr schreibt einen wahren, emphatischen Stil, der sich weder in k\u00fchle Formalismen noch in neoromantische Epigonie fallen l\u00e4\u00dft. In seinen Werken entwirft Rubbert ausgedehnte klangsinnliche Passagen, mit denen er den Begriff Melodie neu definiert, ohne auf vordergr\u00fcndiges Gefallen zu spekulieren. Dabei benutzt er durchaus neue Spieltechniken, aber nicht um ihrer selbst Willen, sondern im Sinne einer klanglichen Ganzheit. Besonders wichtig dabei ist die Wirkung des Rhythmus, die seiner Arbeit eine Dimension von Vitalit\u00e4t und Energie verleiht.&#8220;<\/p>\n<p><em>(aus der Begr\u00fcndung der Jury f\u00fcr den Kunstpreis Berlin 1992)<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8222;Rainer Rubberts mit \u201eGleitflug\u201c \u00fcberschriebene <strong>Lieder f\u00fcr Gedichte von Renate Halbach<\/strong>\u00a0(1999) avancierten zu einem erfindungs- und entdeckungsreichen \u2013 an Sch\u00f6nbergschem Sprechgesang orientierten \u2013 Klangexperiment.&#8220;<\/p>\n<p><em>(aus: Reutlinger Nachrichten)<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u00dcber eine Auff\u00fchrung des <strong>Klavierquintetts 1990<\/strong>:<br \/>\n&#8222;Rubbert hat einen sehr dichten Satz geschrieben, in einigen Passagen wirkt er fast \u00fcppig in auffahrenden Gesten der Streicher. Besonders aufregend sind dabei vor allem die immer wieder knapp ins Geschehen brechenden Erinnerungsmotive des Klaviers, das die Formenfolge in einem quasitonalen Rahmen akkordisch strukturiert. Rubbert entwirft ausgedehnte klangsinnliche Passagen und fantasiert ausdrucksstark mit den Obertonschwingungen. Erl\u00e4\u00dft die Klaviersaiten mit einem Glas anzupfen und ist dabei trotzdem nicht \u00e4u\u00dferlich, sondern von der emotionalen Klanglogik inspiriert. Das mag mancher f\u00fcr konservativ halten, was in diesem Fall jedoch kein Kriterium ist. Der Ausdruck z\u00e4hlt.&#8220;<\/p>\n<p><em>(aus: Elbe-Jetzeel-Zeitung)<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8222;Rubberts<strong>\u00a0Musik f\u00fcr Bl\u00e4ser<\/strong>\u00a0wurde vor drei Monaten von den N\u00fcrnbergern (gemeint sind die Neuen Pegnitzsch\u00e4fer) erfolgreich in Paris uraufgef\u00fchrt und \u00fcberzeugte durch sensible Klangarchitektur und temperamentvolle Verdichtungen auch spontan bei der hiesigen Erstauff\u00fchrung.<br \/>\n\u2026Nach der eher verhaltenen sehr aparten Bl\u00e4sermusik konnte man Rubbert mit vier Galgenliedern nach Morgenstern von seiner witzigen Seite kennen lernen. Die Instrumentation mit Klarinette, Fagott und Klavier ist intelligent, aber unter praktischen Gesichtspunkten \u2013 Repertoiref\u00e4higkeit! \u2013 doch relativ aufwendig.&#8220;<\/p>\n<p><em>(Aus: N\u00fcrnberger Zeitung)<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8222;Klarinettist Matthias Badczong blies Rainer Rubberts gl\u00e4nzend formulierte <strong>Toccata<\/strong> aufs Spannendste.&#8220;<\/p>\n<p><em>(Stefan Amzoll in: Neues Deutschland vom 9.9.2014)<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8222;Dann wieder sorgte der norwegische Gitarrenvirtuose Ole Martin Huser-Olsen f\u00fcr schrille, stille Sensationen mit ironischen Liebeserkl\u00e4rungen an Edvard Grieg und der Urauff\u00fchrung des Schl\u00fcsselwerks <strong>Aus Snowdens Zeit<\/strong>\u00a0von Rubbert&#8230;&#8220;<\/p>\n<p><em>(Eleonore B\u00fcning in: FAZ vom 11.12.2014)<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eUngemein beeindruckend dagegen waren die Suburban Chants\u00a0von Rainer Rubbert. 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